A bis Z

Aufstehen

ganz frĂŒher : Oh mein Gott! Besser nicht! Schon gar nicht morgens!!!
zwischendurch : Welch ein Luxus, seit der Geburt unserer Tochter! Warum wachen Kinder eigentlich auf bevor der Tag beginnt?
aktuell : Es macht Spaß Teenager in seelenlose Zombies zu verwandeln, indem man sie “morgens” vor 12:00Uhr weckt!

Bremen

Die Stadt in der ich geboren wurde und in der ich lebe. Bremen ist eine wirklich schöne Stadt mit einer langen Geschichte. In der Innenstadt ist der historische Stadtkern rund um den Marktplatz noch fast vollstĂ€ndig erhalten. Einzig das ParlamentsgebĂ€ude der Bremer BĂŒrgerschaft ist ein Nachkriegsbau, der zwar an sich nicht schön ist, aber der auch nicht wirklich stört.

Bremer Rathaus und Dom im November 2005

Was mir an Bremen besonders gefĂ€llt ist, das es zwar eine Großstadt mit ĂŒber 500000 Einwohnern ist, aber trotzdem nicht wie eine Großstadt wirkt. Bremen bietet alles was man so braucht z.B. ein Cinemaxx, eine Uni, usw. trotzdem wirkt es klein und kompakt. Ich glaube, das liegt daran, das es in Bremen nicht so viele HochhĂ€user gibt und außerdem verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig viel grĂŒn ĂŒberall in der Stadt wĂ€chst. NatĂŒrlich gibt es auch in Bremen die typischen ziemlich hĂ€sslichen Nachkriegsviertel, die von der “Neuen Heimat” usw. gebaut wurden. Aber diese Viertel gibt es ja ĂŒberall…

Weitere Bilder aus Bremen gibt es im Blog oder auf meiner Instagram-Seite.

Computer

Meinen ersten Computer, einen Commodore C64 mit einem 1541 Floppydrive, habe ich Anfang der 80ÂŽer Jahre des letzten Jahrhunderts bekommen. Mit diesem Computer war mein Schicksal besiegelt. Es gab kein zurĂŒck mehr. Ich war dem Computerwahn verfallen, der mich immer wieder in irgendwelche “zwielichtige” ComputergeschĂ€fte (oder SupermĂ€rkte) zieht um dort meine Hardware zu updaten.

Mein erstes Update war ein Commodore Amiga 2000, der vier Jahre spĂ€ter dann durch einen noch besseren und schnelleren Amiga 3000 ersetzt wurde. Der Amiga 3000 war leider mein letzter Rechner mit Persönlichkeit und Still. Sehr schade, das Commodore pleite gegangen ist und diese Rechner nicht mehr richtig weiterentwickelt werden. (Oder war es andersrum!?!) Wirklich traurig… aber ja, jede Technik hat ihre Zeit… dummer Weise wird eine Technik nicht immer durch eine bessere Technik abgelöst. Mein nĂ€chstes Update war ein normaler popeliger PC mit einem Pentium 60. Damals ganz schön schnell, aber doch nur eine teure Blechdose. Diesem PC folgten weitere, die inzwischen mein Arbeitszimmer in ein Computermuseum verwandeln…

Es gibt aber immer mal wieder kleine Highlights die meinen Technikwahn neu entfachen, wie mein kleiner Palm III oder das Nokia N700 Internet Pad. Niedliche kleine Technikspielzeuge ohne LĂŒfter… niedlich und nebenbei auch noch so praktisch!!! Doch inzwischen auch ersetzt durch ein Streichelhandy.

DVD

Endlich eine Möglichkeit Filme mit tollem Ton & Bild zu Hause anzuschauen. GegenĂŒber der VHS-Videocassette (die Älteren erinnern sich vielleicht noch daran, wenn Alzheimer noch nicht zugeschlagen hat) war das ein Wahnsinnsfortschritt. Und das alles auch noch mit englischen Originalton… Die Explosionen in Lethal Weapon 4 klingen im englischen Original viel realistischer und haben viel mehr Rums!

eMail

Praktisch!! Kann mir ein Leben ohne eigentlich kaum noch vorstellen! Ich bin ein richtiger Mail-Junkie, der seine Mailbox mehrmals tĂ€glich kontrolliert, notfalls auch mobil ĂŒber das Handy… Als ich das in grauer Vorzeit um die Jahrtausendwende geschrieben habe, hat man Emails mit dem Handy empfangen, in dem man das Handy neben seinen Palm III gelegt hat. Die Kommunikation zwischen den beiden erfolgte dann ĂŒber die Irda-Schnittstelle, d.h. ĂŒber Infrarotlicht. Nur der Abruf, ob man Mails hatte hat meist schon 4 Minuten gedauert. Irgendwie fĂŒhlt sich das heute (2022) ein bisschen wie Steinzeit an.

Fahrrad

Das ultimative Verkehrsmittel im Stadtverkehr. Es macht höllischen Spaß jeden Abend einfach an den Staus in der Innenstadt vorbeifahren zu können. Meine Freude darĂŒber wird eigentlich nur durch strömenden Regen etwas gedĂ€mpft. Aber was soll’s!

Hochstraßen-Tour 2021

Geld

Davon hĂ€tte ich gerne ein bisschen mehr! Wer davon zu viel hat darf mir gerne etwas spenden. Mehr Details zu dem Hilfsfond “Sorgenfreies Leben fĂŒr Thomas W.” unter eMail-Adresse spenden@thomas-wedemeyer.de. (Irgendwie scheint der Link/Email-Adresse nicht zu funktionieren… bisher sind dort keine Spendenangebote angekommen. Nicht einmal SPAM bekomme ich an diese Adresse… sehr merkwĂŒrdig!)

Hektik

Nervt… Besonders Leute, die Hektik verbreiten, gehen mir gegen den Strich! Leider schaffe ich es immer wieder meinen Zeitplan so voll zu packen, dass ich mir hĂ€ufig selbst mehr Stress mache als nötig.

Internet

Tolle Sache… aber frĂŒher immer zu langsam… Ich bin jetzt seit 1993 online und immer war das Netz zu langsam. Anfangs hatte die Uni Bremen nur eine 64kBit Leitung, die sich die ganze Uni geteilt hat! Zwischendurch hatte ich fĂŒr mich allein eine 16MBit-Leitung und trotzdem war das Netz zu LANGSAM! Inzwischen habe ich eine 100MBit DSL-Leitung, die ich mir mit meinen dauerstreamenden Kindern und meiner Frau teilen muss und ich kann sagen: Eigentlich reicht das… und wenn doch nicht kann ich immer noch die PrioritĂ€t meiner Rechner im Router hochsetzen und dann heißt es wieder, wie frĂŒher: Platz da auf der Datenautobahn, jetzt komme ich!!! (Ich surfe immer mit Lichthupe!!) 😎

Jahreszeiten

Der ewige Kreislauf der Natur… Was wĂ€ren die Jahre ohne den stĂ€ndigen Wechsel der Jahreszeiten. Gibt es etwas schöneres als das saftig grĂŒne Gras im FrĂŒhling oder die verschiedenen rot- und braun Töne des Laubs im Herbst?

Allerdings wĂ€re ich dafĂŒr einzelne Jahreszeiten etwas zu kĂŒrzen (z.B. den Winter), aber daran arbeitet die Menschheit ja fleißig.

Kino

… ist das grĂ¶ĂŸte!! Filme wirken auf der großen Leinwand einfach am besten. Einzig die Leute, die erst wĂ€hrend des Vorspanns oder noch spĂ€ter kommen, sind total nervig!!

Mein Filmgeschmack ist recht vielseitig… deshalb hier mal eine kleine Liste mit Filmen, die mir richtig gut gefallen (Ohne Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit.)

Die letzten Jahre bin ich aber meistens zu trĂ€ge um es ins Kino zu schaffen. Es ist einfach zu bequem, sich die Blue-Rays mit 5.1-Sound auf einem großen 4k-LCD-Fernseher auf dem eigenen Sofa rein zu ziehen… außerdem ist draußen das Wetter auch gerade schlecht, wenn man los will.

Labbertaschen…

Ultra Ă€tzend… warum merken diese Leute eigentlich nicht, wie man langsam das Bewusstsein verliert wĂ€hrend sie einen zu texten. Sind diese Leute einfach nur unsensibel, weil Sie es nicht merken, das man nur noch zuckend auf dem Boden liegt, oder macht es ihnen Spaß sich am UnglĂŒck anderer zu weiden?!

Mira

meine Frau, in die ich immer noch total verliebt bin! Auf dem Foto sehen wir noch richtig knackig aus!

Mira + Thomas in Norwegen 1998

Nichts tun

Ganz selten… Irgendwie bin ich ziemlich rastloser Typ, der stĂ€ndig irgendwelche neue Ideen hat, die dann natĂŒrlich auch gleich angegangen werden mĂŒssen. Dabei habe ich meistens noch nicht mal die vorherigen Ideen abgearbeitet…( Rastlos aber bitte nicht mit Hektisch verwechseln! )

Ohne Worte

Genau… ein Moment der Stille… Gut das reicht!

Pandemie

FrĂŒher dachte ich bei Pandemie an eine schöne Zombie-Apokalypse, wo man dann mit einem Schrottgewehr und Machete alle Probleme lösen kann. Wie dieser ganze Corona-Mist zeigt ist scheinbar die RealitĂ€t doch ein bisschen langweiliger, aber dafĂŒr komplizierter… Wenn man nicht gerade in einem Krankenhaus oder einem Impfstoffhersteller etc. arbeitet, sind die Möglichkeiten aktiv etwas dagegen zu tun doch recht eingeschrĂ€nkt. Kontakte zu reduzieren, um sich nicht anzustecken, und zum Impfen gehen ist zwar sinnvoll, aber nicht besonders spektakulĂ€r. Vielleicht hĂ€tte man wenigstens grĂ¶ĂŸere und dickere Nadeln beim Impfen benutzen können, damit man sich hinterher wenigstens ein bisschen wie ein kleiner Held fĂŒhlen kann. (Oder wenigstens nach der Impfung ein Pflaster mit StarWars-Motiv darauf?!)

So ist man einfach nur Passagier in einem Flugzeug, das in schwere Turbolenzen gekommen ist und man merkt, das man keine Kontrolle mehr ĂŒber das eigene Leben hat. Das ist sonst eigentlich auch nicht anders, es fĂ€llt einem da aber nicht so auf wĂ€hrend man relexed an seinem Tomatensaft schlĂŒrft oder der netten Stewardess nachschaut.

Querdenker

Schwierig… Quer zu denken, also Dinge zu hinterfragen, kann ich gut nachvollziehen, denn es gibt viele widersprĂŒchliche Dinge in unserer Gesellschaft und der Politik u.a. bezĂŒglich Corona. Andererseits sind die Ideen und Vorstellungen von der Welt in meinem Kopf ziemlich weit entfernt. Was soll man tun? Keine Ahnung, aber ich glaube Druck auf diese Leute aus zu ĂŒben hilft nicht. Das zerstört nur die Möglichkeiten zum Dialog. Solange diese Leute gewaltfrei unterwegs sind muss man das Tolerieren und versuche sie zu Überzeugen. Das ist schwierig und dauert manchmal ein bisschen lĂ€nger, kann aber klappen. Siehe als Beispiel die katholische Kirche und die Anerkennung, dass die Erde eine Kugel ist.. Das hat nur grob 200 Jahre gedauert, das sie erkannt hat da ein bisschen daneben zu liegen…

Radio Bremen 4

Mein Lieblingsradiosender. Das Musikprogramm von denen ist nicht wahnsinnig originell, sondern ziemlicher Mainstream POP/ROCK/DANCE, aber mir gefĂ€lltÂŽs. Besonders Cool war frĂŒher immer “Bremen Vier clublounge” jeden Freitag ab 20.00Uhr mit Matthi Fuchs. Leider gibt es die Sendung jetzt nicht mehr… Hier geht direkt zum Radio Stream von Bremen 4.

Student

Das war einmal, vorbei das schöne Leben… Ich habe mich in das Heer der arbeitenden Bevölkerung einreiht. ( An dieser Stelle sollte sich der geneigte Leser eine TrĂ€ne von der Backe wischen.) Ich hoffe ja, das ich bald endlich mal meinen wohlverdienten Lottogewinn einstreichen kann, um mich doch wieder dem MĂŒĂŸiggang widmen zu können. Zum GlĂŒck gibt es inzwischen ja einen kleinen Hoffnungsschimmer am Horizont: 2039 werde ich nach aktuellen Stand in Rente gehen!

Television

War bei mir frĂŒher eigentlich im Dauerbetrieb. Wenn ich die Kiste eingeschaltet habe bleibt das Ding auch an. Nicht, dass ich dabei wirklich die ganze Zeit Fernsehen geguckt habe, ich habe dabei gearbeitet. Inzwischen hat sich das ziemlich geĂ€ndert. Entweder ich werde alt, oder das Fernsehprogramm wird immer schlechter. Einzig positive VerĂ€nderung in der Fernsehlandschaft ist, dass inzwischen auf den Spartenprogrammen der Öffentliches Rechtlichen Anstalten (Zdf Neo, Ard One, 3SAT) inzwischen recht viele spannende Dokumentationen und auch Spielfilm-Klassiker gibt. Aber sonst?

Meine Lieblingsserie ist ĂŒbrigens M*A*S*H. Ich kenne inzwischen eigentlich alle Folgen auswendig, aber ich freue mich trotzdem immer wieder ĂŒber jede einzelne Folge. Die einzelnen Staffeln der Serie sind inzwischen auch auf DVD erhĂ€ltlich!

U2

Meine absolute Lieblingsgruppe. 1993 war U2 mit der Zooropa-Tour hier in Bremen und es war das absolut megastarke Konzert. Damals kannte ich noch nicht soviel von U2 und ich war ĂŒberrascht welche Bandbreite deren Musik hat. Seitdem habe ich mir alle CDÂŽs von U2 gekauft und kann es gar nicht erwarten bis endlich ein neues Album herauskommt. Was mir besonders gefĂ€llt ist, das jede CD anders klingt, die Gruppe es aber doch schafft irgendwie ihren Stillelementen treu zu bleiben. Es klingt immer nach U2 !

U2 Elevation-Tour 2001 in Köln

Von meiner Frau habe ich Karten fĂŒr das Konzert am 13.7.2001 in Köln, der Elevation-Tour 2001, geschenkt bekommen und es war ABSOLUT MEGA KLASSE! Wer als U2-Fan auf keinem Konzert dieser Tour war hat wirklich was verpasst!!

VerspÀtung

Tja, dazu neige ich etwas. Allerdings noch in einem recht bescheidenen Rahmen. Das ich mehr als eine viertel Stunde zu spÀt komme ist recht selten.

Wassersport!?

Eigentlich nie, außer mit einer fast hochsee-tauglichen aufblasbaren Badeinsel auf der Weser! Meine Frau und ich haben 2001 an der Haake-Beck-Badeinselregatta auf der Weser teilgenommen. Bei dieser Regatta muss man 2km flussaufwĂ€rts die Weser hoch paddeln.

Badeinselregatta 2001

Wir sind bei der Regatta als 11-tes Mixed-Team ins Ziel gekommen. (In der Gesamtwertung liegen wir damit auf Platz 77 von 100 Teams.)

Außerdem habe ich mir inzwischen auch mal so ein hippes Standup-Board gekauft und paddel damit auf den Seen & GrĂ€ben in Bremen herum. Das ist sehr schon entspannend und man tut trotzdem was fĂŒr die Fitness!

SUP auf dem Unisee 2020

X

Eine beliebte Variable, die besonders gerne in der Kombination mit dem Y auftaucht.

Es gibt aber auch Leute, die wollen einem ein X fĂŒr ein U vormachen. Meistens versuchen Sie einem dann etwas möglichst teuer zu verkaufen oder Sie versuchen gerade den Zeitplan fĂŒr ein neues Projekt aufzustellen…

Yuppie

Ein Begriff aus den 80’ern des letztens Jahrhunderts. Beschreibt laut Duden einen jungen karrierewussten großstadt Menschen. Trifft auf mich nicht zu. DafĂŒr bin ich schon zu alt und außerdem kann man kaum karrierebewusst sein, wenn man Dipl.-Ing. in einem technischen Fach wird…

Zukunft

Tja, manchmal glaube ich, das es keine all zu ferne Zukunft mehr geben wird. Zu viele Entscheidungen in der Politik und der Wirtschaft sind nicht nachhaltig, sondern bieten bestenfalls kurzfristig eine Perspektive. Das freut (vielleicht) die WÀhler und (auf jeden Fall) die AktionÀre, aber langfristig kann man dann froh sein, wenn die Massnahmen nicht noch kontraproduktiv sind.

Das ist eigentlich sehr schade, denn ich glaube in unserer durch die IT, Finanz- und Warenströme sehr vernetzten Welt gibt es eigentlich eine sehr gute Basis um auch langfristige Ziele zu erreichen. Außerdem ist in der Pandemie ja eigentlich auch deutlich geworden, wie abhĂ€ngig die Wirtschaft zwischen den LĂ€ndern von einander ist. Da knabbert einer in China eine halbgare Fledermaus und schon gibt es ein halbes Jahr spĂ€ter in Europa keine Halbleiter mehr… Ich glaube mit nationalen und wirtschaftlichem Egoismus wird man nicht weit kommen. Dazu befarf es einem fairen Miteinander!